Der 1. Mai ist für uns kein bloßer Feiertag. Er ist der Tag der arbeitenden Menschen, der Tag der Solidarität und der Tag des gemeinsamen Kampfes für gute Arbeit, faire Löhne und soziale Gerechtigkeit. Seine Geschichte reicht zurück in die Kämpfe der Arbeiterbewegung um den Achtstundentag und bessere Arbeitsbedingungen. Diese Errungenschaften sind nicht vom Himmel gefallen — sie wurden erstritten. Und sie müssen auch heute verteidigt werden. Der DGB betont, dass der 1. Mai weiterhin der zentrale Aktionstag der Gewerkschaftsbewegung ist und für gute Arbeit, Mitbestimmung und Solidarität steht.
Gerade deshalb schauen wir mit Sorge auf politische Angriffe, die den 1. Mai infrage stellen oder abschaffen wollen. Wer den Tag der Arbeit angreift, greift die Rechte von Beschäftigten, die gewerkschaftliche Bewegung und die Idee sozialer Gerechtigkeit an. Dagegen setzen wir ein klares Zeichen: Wir lassen uns unsere Geschichte, unsere Rechte und unsere Stimme nicht nehmen. Der DGB macht im Maiaufruf 2026 deutlich, dass es um Respekt für Arbeit, den Schutz des 8-Stunden-Tags und um Solidarität geht.